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Dreiunddreißig Frauen zu treffen ist Befriedigung

Zur Verdeutlichung dieser Tatsache legten sich am Samstagmittag von An Tagen wie diesen brauchen wir für die Pflege mehr Zeit. Die Pflege braucht Gerechtigkeit. Als dann alle wieder auf den Beinen waren, konnten interessierte Passanten den Hintergrund der Aktion erfahren. Von Elmar Wielgosch etwa, der Krankenpfleger im Kreiskrankenhaus Füssen ist und eigens für den Flashmob nach Kempten kam. Seit Jahren gebe es in allen Bereichen viel zu wenig Pflegepersonal, beklagt er einen Zustand, der längst allgemein bekannt, aber dennoch unverändert ist. Das mache den Beruf nicht gerade attraktiv für dringend benötigte Nachwuchskräfte. Die Wurzel des Übels Sidonia Göppel arbeitet seit gut 20 Jahren in der Altenpflege und ist Einrichtungsleiterin des Allgäu-Stift in Betzigau, der, wie sie sagt, personell vergleichsweise gut aufgestellt ist.

Von: Doris Dörrie

Ja, in Europa vielleicht, erwidern sie, aber nicht hier in Amerika. Vor drei Jahren habe ich mich von Johannes getrennt. Er hat in Deutschland als Modefotograf Karriere gemacht. Die Mannequins sehen eher gelangweilt aus. Eigentlich hat mir seit Johannes ein Mann nicht wirklich gefehlt. Es lebe Chanel. So habe ich Karriere gemacht. In New York. Und eine Eigentumswohnung im Village habe ich auch schon.

»Pflege braucht Gerechtigkeit«

Moderner Luxus auf bäuerische Dürftigkeit gepfropft. Er ist ordentlich, jedoch nichts weniger als modern gekleidet. Sommerpaletot, Umhängetäschchen, Stock. Ich werde den Herrn Inschinnär glei ruffen. Wolln Sie nich Platz nehmen?! Sie ist nicht viel besser als eine Waschfrau gekleidet.

Beispiele aus dem Internet : nicht von der PONS Redaktion geprüft

Bewertung von Dreamworx aus Berlin am Mit einfühlsamen Worten und einem flüssigen, bildhaften Schreibstil nimmt er den Leser mit den ersten Sätzen gefangen und führt ihn sanft und behutsam mit die Handlung, wobei er dem Leser die gesamte Klaviatur des Gefühlsbarometers abringt. Jeder, der schon einmal den Verlust eines geliebten Menschen zu betrauern hatte, wird sich sofort mit Julien identifizieren können. Die herzergreifende Trauer, die Sorge um den kleinen Sohn, die ständige Hoffnungslosigkeit sind so gut beschrieben, dass nicht nur Julien wie ein Hund leidet, sondern auch der Leser. Erst nach und nach lässt Barreau meisterlich kleine Lichtblicke in das Leben seines Protagonisten dringen, die ganz langsam das Leben von Julien und Arthur verändern, die Schmerzen der Trauer lindern und wieder Hoffnung in deren Herzen bringt. Barreau vermittelt mit seinen Geschichten außerdem immer eine Botschaft, diesmal geht es ihm um Hoffnung und den Blick nach vorn. Die Charaktere sind wunderbar mit Leben gefüllt, sie wirken der Realität regelrecht entsprungen. Julien ist ein umsichtiger und fürsorglicher Ehemann und Vater. Sein Verlust nimmt ihm jede Lebensfreude, doch er bemüht sich, für seinen Sohn stark zu sein.

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