„Wir müssen den Körper kontinuierlich beobachten“ – neue Wege in der Diabetes-Behandlung

Dating Online Diabetes beobachten wie Stundenzimmer

Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sind mit den unterschiedlichen Bedürfnissen von Männern und Frauen im klinischen Alltag konfrontiert. Geschlechtsspezifische Unterschiede beeinflussen Screening, Diagnose und Behandlungsstrategien sowie die Entwicklung von Komplikationen und die Mortalitätsraten. Veränderungen im Glukose- und Lipidstoffwechsel, die Regulation von Energiehaushalt und Körperfettverteilung sowie damit assoziierte kardiovaskuläre Erkrankungen werden stark von Steroid- und Sexualhormonen beeinflusst.

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Metrics details Zusammenfassung Bereits vor 30 Jahren forderte die St. Vincent Deklaration, dass Schwangere mit vorbestehendem Diabetes mellitus vergleichbare Schwangerschaftsergebnisse wie gesunde Frauen erreichen sollen. Dennoch bestehen bei Frauen mit konzeptionell manifestem Diabetes nach wie vor höhere Komplikationsraten und eine höhere perinatale Morbidität und Mortalität. Eine fehlende oder zumindest unzureichende Schwangerschaftsplanung und präkonzeptionelle Betreuung mit Optimierung der Stoffwechsellage vor Konzeption sind dafür verantwortlich. Alle Frauen mit Diabetes sollen im Selbstmanagement der Insulintherapie mit Anpassungen der Insulindosis geschult sein und eine stabile Stoffwechsellage vor Schwangerschaftsbeginn aufweisen. Eine Schilddrüsendysfunktion, Hypertonie oder diabetische Komplikationen vor der Konzeption sollten ausgeschlossen bzw. Ein Ziel der mütterlichen Stoffwechselkontrolle ist das Erreichen von Normoglykämie und normalen HbA1c-Werten, falls dies ohne Risiko für Hypoglykämien möglich ist, da eine schlechte Blutzuckereinstellung mit diabetischer Embryopathie und diabetischer Fetopathie assoziiert ist. Das Hypoglykämierisiko ist speziell bei Typ 1 Diabetes mellitus in der Frühschwangerschaft deutlich erhöht, nimmt aber mit den hormonellen Veränderungen und der Zunahme der Insulinresistenz im Schwangerschaftsverlauf deutlich ab.

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Sensorik Damit Diabetespatienten sich nicht mehr dreimal am Tag in den Finger stechen müssen, entwickelt das Berliner Startup DiaMonTech gerade eine Alternative. Co-Founder Thorsten Lubinski erzählt im Interview mit 5-HT, wie mit seinem Produkt der Blutzuckerspiegel all the rage Zukunft kontinuierlich überwacht werden kann, weshalb er in der Healthcare-Branche besonderes Potenzial sieht und welche Tipps er als Gründer mehrerer Startups anderen jungen Unternehmern mit auf den Weg geben kann. Co-Founder von DiaMonTech Thorsten Lubinski Was macht DiaMonTech besonders? Wir haben ein neuartiges Medizinprodukt entwickelt, mit dem Diabetespatienten nicht-invasiv ihren Blutzuckerspiegel messen können. Seit ein paar Jahren gibt es außerdem minimalinvasive Geräte, die man sich wie ein Pflaster auf die Haut kleistern kann, aber auch diese Produkte gelingen noch mit einem kleinen Stachel. Unser Verfahren ist dagegen komplett nicht-invasiv.

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